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Freitag, 15. August 2014

"Wie ist das eigentlich mit den POOLSHOOTINGS?"


Hallöchen ihr Lieben ♥

Ja, ich habe wiedermal länger nichts von mir hören lassen... das tut mir wirklich leid!!
Derzeit bin ich schwer beschäftigt mit zwei Hausarbeiten, Kundenshootings, Urlaub (ja... Freizeitstress ;) ) und mit POOLSHOOTINGS.

Und genau darum soll es in diesem Post auch gehen.
Ich habe dazu schon einen kleinen Beitrag auf Facebook verfasst, möchte das aber hier nochmal in aller Ausführlichkeit tun.

Ganz oft werde ich gefragt wo ich denn meine Poolshootings mache, ob ich dafür immer einen Pool miete, oder ob der mir gehört, ob man den mal mieten könnte, und so weiter...

Tja, ihr Hübschen...
DAS ist mein Pool:


Ein einfaches, schlichtes und nicht besonders spannendes Plaschbecken. ;)

Überrascht?
Okay, wer mir bei Facebook folgt dürfte das vielleicht schon mitbekommen haben.
Jedenfalls ist es in der Tat so, dass alle Pool-Bilder in diesem kleinen Ding entstanden sind.

Foto: Julie Duval

Demnach:
Ich mache meine Poolshootings auf meiner Studio-Terrasse, der Pool gehört mir und ihn zu vermieten käme mir doch etwas unpassend vor ;)

Spaß beiseite. Mehr braucht es meiner Meinung nach wirklich nicht für die Art von Bildern die ich damit mache. Da ich meistens von oben fotografiere, benötige ich um den Kopf/Oberkörper des Modells herum nur recht wenig Fläche und wenn das Modell sich rückwärts im Wasser liegen soll ohne zu ertrinken ist alles was über ein paar Zentimeter Wasser hinaus geht viiiiel zu viel. Also reicht auch das Wasservolumen mehr als aus.

Modell: Lisa-Marie I  Makeup: Moana Art I  Foto&Bea: LIBRE Fotografie

Und das prakische an der Sache ist, wie ihr auf der Collage oben sehen könnt: man kann ihn einfach einpacken und mitnehmen! :) Das habe ich beispielsweise gemacht, als ich zu meiner Familie nach Baden-Württemberg gefahren bin, weil ich auch von dort Poolshooting-Anfragen bekommen habe.

Modell: Kerstin I  Makeup: Moana Art I  Foto&Bea: LIBRE Fotografie



Was gilt es zu beachten bei einem solchen Shooting?

Nun ja, zuerst braucht man natürlich ein Planschbecken.
Das zu bekommen ist allerdings nicht weiter schwierig. Ich habe meines im Frühjahr bei LIDL gekauft. Es hat um die 15€ gekostet und hat folgende Maße L 196 x B 145 x H 41/58 cm.
Somit ist es schon ein recht großes Planschbecken.
Ich habe ähnliche Shootings auch schon in einem deutlich kleineres Poolchen gemacht.

Als nächstes wäre es natürlich wichtig einen Platz zu haben, an dem man das Becken auch hinstellen kann. Bei mir ist das die überdachte Studio-Terrasse. Das ist recht praktisch, da man so auch bei leichtem Regen ungestört weiterfotografieren kann.
Hilfreich für das Modell ist es auch, wenn sie nicht direkt in die Sonne schauen muss, also wäre eine kleine Abschattung oder ein Baum der Schatten spendet wunderbar.

Natürlich solltet ihr auch darauf achten, dass das Wasser nicht gemein kalt ist und das Modell ggf. mal antesten lassen und im Zweifelsfall den Wasserkocher bemühen ;) denn schließlich liegt das Modell da eine schöne Weile drin.
Ach ja... vielleicht ist es auch noch wichtig zu sagen, dass es trotzdem unter Umständen gut ist das Shooting nicht unnötig in die Länge zu ziehen, da im Wasser liegen irgendwann meistens unangenehm wird :)

Modell: Moana I  Makeup: Moana Art I  Foto&Bea: LIBRE Fotografie

Ja, und dann kann es eigentlich auch schon losgehen.
Wenn ihr so einen Wellen-Effekt erreichen möchtet wäre es natürlich super, ihr hättet eine Assistenz, die als Wellenmaschine fungiert :) Zur Not könnt ihr das aber auch mit einem Fuß selbst machen.
(Hab ich bei dem Bild oben auch gemacht. Ja, okay, ich wäre einige Male fast in Moanas Armen gelandet, aber: no risk, no fun :D)

Im Anschluss habe ich für euch nochmal einige Bilder aus den bisherigen Pool-Shootings :)
Ich hoffe der kleine Beitrag hat euch die Sonne zurück gebracht... ☼







Modell: Yvonne
Makeup: 
Moana Art
Foto&Bea: LIBRE Fotografie

 
Manchmal wirkt sogar schwarz-weiß ganz gut :)

In diesem Sinn...

Macht's gut! ♥

1 Kommentar:

  1. Entschuldige meine unpassende Wortwahl, aber: Scheiße, sind die geil!

    Deine Arbeiten faszinieren mich ja schon eine ganze Weile, aber die Poolbilder sind so atemberaubend gut, dass ich mich gerade nicht wirklich davon losreißen kann. Ganz großartige Arbeit in einem ganz winzig kleinen Pool.

    Viele Grüße,
    Auri

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